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Rekonstitutions-Rechner: Stammkonzentration und Aliquotierung

Rechnet Masse und Volumen in eine Stammkonzentration um, leitet daraus mit dem Molekulargewicht die molare Konzentration ab und teilt das Ergebnis in Aliquote. Ausschließlich für die In-vitro-Laborarbeit — der Rechner gibt keine Dosierung aus und hat kein Feld dafür.

Stammkonzentration5,00 mg/ml
Molare Konzentration3,52 mmol/l
Volumen je Aliquot0,200 ml
Masse je Aliquot1,000 mg

So wird gerechnet

  1. Substanzmenge ablesen. Die Masse im Vial in Milligramm von Etikett und Analysezertifikat übernehmen. Maßgeblich ist die auf dem Chargenzertifikat ausgewiesene Menge.
  2. Lösungsmittelvolumen wählen. Das Volumen an bakteriostatischem oder sterilem Wasser festlegen, das zugegeben wird. Üblich sind 1 bis 5 ml je Vial, abhängig von der gewünschten Stammkonzentration.
  3. Stammkonzentration berechnen. Die Konzentration ergibt sich als Masse geteilt durch Volumen und wird in mg/ml angegeben. Mit dem Molekulargewicht lässt sich daraus die molare Konzentration ableiten.
  4. Aliquotieren. Die Stammlösung vor dem Einfrieren in Einzelaliquote aufteilen, damit wiederholte Einfrier-Auftau-Zyklen vermieden werden. Jedes Aliquot mit Chargennummer und Datum beschriften.

Was der Rechner bewusst nicht ausgibt

Die verbreiteten Peptid-Rechner im deutschen Markt berechnen Milliliter je Verabreichung. Dieser hier tut das nicht und kann es auch nicht, weil ihm das Eingabefeld dafür fehlt. Der Grund ist derselbe, aus dem auf keiner Produktseite dieses Katalogs eine Dosierung steht: Sobald ein Reagenzienangebot eine Anwendung am Menschen beschreibt, fällt es unter das Heilmittelwerbegesetz.

Für die In-vitro-Arbeit ist die ausgegebene molare Konzentration ohnehin die brauchbarere Größe, weil Rezeptorbindungs- und Zellkulturassays in mol/l und nicht in Masse pro Volumen angesetzt werden. Das benötigte Molekulargewicht steht in der Spezifikationstabelle jeder Produktseite im Katalog und wird dort aus der Summenformel berechnet.

Häufige Fragen zur Rekonstitution

Wie wird die Stammkonzentration eines rekonstituierten Peptids berechnet?

Konzentration in mg/ml gleich Masse im Vial in Milligramm geteilt durch das zugegebene Volumen in Millilitern. 10 mg in 2 ml ergeben 5 mg/ml. Für die molare Konzentration wird dieser Wert durch das Molekulargewicht geteilt: 5 mg/ml bei 1419,53 g/mol entsprechen rund 3,52 mmol/l.

Womit werden lyophilisierte Referenzstandards rekonstituiert?

Mit bakteriostatischem oder sterilem Wasser. Bakteriostatisches Wasser enthält 0,9 % Benzylalkohol und erlaubt dadurch die wiederholte Entnahme aus demselben Vial. Die für die jeweilige Charge geprüfte Konzentration steht auf dem Analysezertifikat.

Warum sollte eine Stammlösung aliquotiert werden?

Weil wiederholte Einfrier-Auftau-Zyklen Peptide schädigen. Wird die Stammlösung vor dem ersten Einfrieren in Einzelaliquote aufgeteilt, durchläuft jedes Aliquot genau einen Zyklus statt fünf oder zehn — die Konzentration in der letzten Messreihe entspricht dann noch der in der ersten.

Berechnet dieser Rechner Dosierungen?

Nein. Der Rechner gibt ausschließlich Stammkonzentration, molare Konzentration und Aliquotvolumen für die In-vitro-Laborarbeit aus. Kronen Peptides veröffentlicht keine Angaben zu Dosierung oder Verabreichung an Mensch oder Tier.

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