KPV
KPV ist das C-terminale Tripeptid Lys-Pro-Val von α-MSH und dessen minimales entzündungsassoziiertes Fragment.
- Substanzklasse
- Tripeptid, α-MSH-Fragment
- Ziel / Mechanismus
- NF-κB-Signalweg
- Verwendungszweck
- Ausschließlich In-vitro-Laborforschung
Einordnung und Forschungskontext
Das Bemerkenswerte an KPV ist die Entkopplung: Es behält die auf den NF-κB-Signalweg bezogene Aktivität, ohne an Melanocortin-Rezeptoren zu binden. Genau deshalb wird es eingesetzt — in Epithelzellkultur lässt sich damit prüfen, welcher Anteil eines α-MSH-Effekts rezeptorvermittelt ist und welcher nicht. Ohne das Fragment ist diese Trennung im Vollpeptid-Assay nicht möglich.
Typische In-vitro-Assays
- NF-κB-Signalwegassays
- Epitheliale Barrieremodelle
- Zytokinexpressionsprofile
Handhabung und Lagerung
Lyophilisiert bei −20 °C. Als Tripeptid vergleichsweise gut löslich; die Angabe der Produktseite ist maßgeblich.
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