BPC-157
BPC-157 ist eine 15 Aminosäuren lange Teilsequenz des humanen Magenproteins BPC, geliefert als lyophilisierter Referenzstandard.
- Substanzklasse
- Pentadecapeptid
- Ziel / Mechanismus
- Angiogene Signalgebung, VEGFR2-Achse
- Verwendungszweck
- Ausschließlich In-vitro-Laborforschung
Einordnung und Forschungskontext
BPC-157 gehört zu den meistzitierten Sequenzen der Migrations- und Angiogeneseliteratur. Charakterisiert wird es überwiegend in Fibroblasten- und Endothelzellkultur, mit Auslesegrößen auf der VEGFR2-Signalachse, der Ausbildung von Gefäßstrukturen im Tube-Formation-Modell und der Verschlussrate im Scratch-Assay. Weil beide Modelle Raten und keine Endpunkte messen, wirken sich Verunreinigungen stärker aus als in einem Bindungsassay — die HPLC-Reinheit ist hier unmittelbar aussagerelevant.
Typische In-vitro-Assays
- Fibroblasten-Migrationsassays
- Endotheliale Tube-Formation
- VEGFR2-Signalweg
- Kollagenorganisation in Gewebemodellen
Handhabung und Lagerung
Versiegeltes Vial bei −20 °C lichtgeschützt; rekonstituiert bei 2–8 °C. Vor dem Einfrieren aliquotieren.
Verwandte Einträge
Passende Fachartikel
- BPC-157 gegen TB-500: zwei Mechanismen, eine AuslesegrößeAngiogene Signalgebung gegen Aktinsequestrierung — warum das Paar gemeinsam vermessen wird und was der Vergleich zeigt.
- BPC-157: Substanzprofil, Assay-Kontexte und VergleichsligandenSequenz, Zielachse und typische In-vitro-Modelle des Pentadecapeptids — mit den Angaben, die für die Assay-Planung tatsächlich gebraucht werden.