Acetyl GLP-1/GIP
Sammelbegriff für N-terminal acetylierte Analoga von GLP-1 und GIP, die als stabilisierte Vergleichsliganden eingesetzt werden.
- Substanzklasse
- Acetylierte Inkretin-Analoga
- Ziel / Mechanismus
- GLP-1- und GIP-Rezeptor
- Verwendungszweck
- Ausschließlich In-vitro-Laborforschung
Einordnung und Forschungskontext
Die Acetylierung des N-Terminus schützt vor der Spaltung durch Dipeptidylpeptidase-4 und verlängert damit die Halbwertszeit im Assay-Medium. Für die In-vitro-Charakterisierung ist das relevant, weil ein unmodifiziertes GLP-1 über eine mehrstündige Inkubation deutlich abbaut und die effektive Konzentration am Ende des Versuchs eine andere ist als am Anfang. Acetylierte Analoga dienen deshalb als stabile Referenz neben den unmodifizierten Sequenzen.
Typische In-vitro-Assays
- GLP-1-Rezeptorbindung
- GIP-Rezeptorbindung
- DPP-4-Stabilitätsassays
Handhabung und Lagerung
Wie andere lyophilisierte Peptide bei −20 °C lichtgeschützt lagern, rekonstituiert bei 2–8 °C.
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